VITAMIN B12:
FÜR ROTE BLUTKÖRPERCHEN

Vitamin B12 gehört zu der Familie der B-Vitamine. In Fachkreisen wird auch von Dibencozid oder Cobalamin gesprochen. Unser Körper kann Vitamin B12 nicht selber herstellen und ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Hauptsächlich wird Cobalamin in der Leber gespeichert, die Reservekapazität reicht dort sogar drei bis fünf Jahre.

WELCHE ROLLE SPIELT VITAMIN B12?

Vitamin B12 ist an verschiedenen biochemischen Reaktionen beteiligt, so spielt es eine wichtige Rolle bei der Bildung von roten Blutkörperchen, bei der Zellteilung und bei der Funktion des Nervensystems. Zudem hat Vitamin B12 eine Schlüsselfunktion bei der Regenerierung von Folsäure. Vitamin B12 kommt hauptsächlich in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Eier und Milcherzeugnissen vor. Für die Vegetarier unter uns: in Sauerkraut ist auch eine geringe Menge an Vitamin B12 enthalten.

WIE HOCH IST DER TÄGLICHE BEDARF AN VITAMIN B12?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen täglichen Bedarf an Vitamin B12 von 3 Mikrogramm. Eine Unterversorgung mit Vitamin B12 kommt bei uns in Deutschland äußerst selten vor. Sportler oder Vegetarier haben ein erhöhtes Risiko einer Vitamin B12-Unterversorgung. Oft ist ein Vitamin B12-Mangel an eine Folsäure-Unterversorgung gekoppelt. Der tägliche Bedarf an Pantothensäure bei Erwachsenen liegt bei 6 mg.

WAS GESCHIEHT BEI EINEM MANGEL AN VITAMIN B12?

Wie bereits erklärt, kann der Körper das Vitamin B12 nicht eigenständig produzieren und ist daher darauf angewiesen, dass dies in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen wird.

Einen Mangel an Vitamin B12 kann unser Körper über einen kurzen Zeitraum gut ausgleichen, da das Vitamin in der Leber gespeichert wird. Wird jedoch ein Vitamin B12 Mangel durch einen entsprechenden Urin- oder Bluttest festgestellt, so wird dieser meist durch entsprechende Präperate ausgeglichen. 

Die Symptome eines Vitamin B12 Mangels können sehr breit gefächert sein. In Fachartikeln zu diesem Thema werden Symptome wie zum Beispiel ein gestörter Energiestoffwechsel, Nervenschäden, Blutarmmut, Verdauungsstörungen oder auch Entzündungen im Mund, Magen oder Darm aufgeführt. Zudem aber auch Reizbarkeit, Nervosität oder auch Stimmungsschwankungen.

Dies stellt aber nur einen Auszug der möglichen Symptome dar. Es wird ebenfalls empfohlen, einen Vitamin B12 Mangel schnellstens zu überprüfen, da die oftmals schleichenden und kaum merklichen Symptome sich zunehmend verschlimmern können.

Da sie jedoch nie wirklich eindeutig sind und es zu Verwechselungen mit anderen Krankheiten führen kann, wird dies durch die speziellen B12-Tests festgestellt. 

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