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Als Mark Twight Mitte der Achtziger einer der besten Extrembergsteiger der Welt war, sagte er seinen Tod für sein 27. Lebensjahr voraus. Spätestens. Zu extrem waren seine Routen, zu extrem die Entscheidungen, die er innerhalb von wenigen Sekundenbruchteilen zu treffen hatte – an einem Überhang baumelnd, mit brennenden Muskeln.

Irgendwo in Europa, an einem Berg, bei eisiger Kälte. Aber wahrscheinlich war er einfach zu gut, zu fit, zu fokussiert: Irgendetwas hat ihn gerettet. Inzwischen ist Mark Twight einer der bekanntesten Fitness-Trainer der Welt, zu seinen Klienten gehören Hollywood-Stars genauso wie Profi-Footballer. Dass das Hollywood-Epos „300“ mit einer imposanten Menge Sixpacks und Muskelbergen aufwarten konnte, verdanken die Produzenten mehr noch dem Training des Ex-Bergsteigers als ihren Computern.

Mark Twights Zorn, Frustration und ein harter Weg

Heute, rund 25 Jahre nach seinem selbst prophezeiten Tod, erklimmt Mark Twight immer noch Gipfel. Es ist nicht mehr so kalt, der Weg ist aber nach wie vor steinig – wenn auch auf mentaler Ebene: „Wenn ich sehe, dass jemand sein Potenzial verschenkt, frustriert mich das. Es macht mich zornig“, sagt Twight, wenn er an die Arbeit im Fitness-Studio denkt. Jeder soll wissen: Das Gewicht zu stemmen ist der einfache Teil des Trainings, der Weg dorthin ist härter. Von seinen Kunden erwartet der Modellathlet nicht weniger als totale physische und psychische Hingabe.

Wer sich von Mark Twight und seinen Trainern fit machen lassen möchte, sollte das Gym Jones in Utah aufsuchen. Aber Vorsicht: Einfach reinschlendern wird nicht funktionieren. Das Gym ist nur auf Einladung oder als Mitglied zu betreten. Und es sollte dir sehr ernst sein mit deinen Ambitionen. Sein „Gym Jones“, das er 2000 gemeinsam mit seiner Frau aufgebaut hat, ist eine Festung. Zutritt nur mit persönlicher Einladung, jeder Anflug von Hochmut muss bereits an der Tür gegen Demut getauscht werden. Training ist für den Ex-Fitmacher des US-Militärs ganzheitliche Ausbildung, das ein ganz bestimmtes Umfeld erfordert.

Vom Schauspieler zum Superman: Mark Twight im Interview

„Das Training ist schmerzhaft – es gibt keine Abkürzungen. Psychische und körperliche Zusammenbrüche können vorkommen.“ Klare Ansage! Wir haben mit Mark Twight – dem Körperformer der Stars - über Philosophie, mentale Stärke, den wichtigsten Muskel im Körper und seinen stärksten Hollywood-Klienten gesprochen.

Qi²: Mark Twight, gibt es etwas, das ein hartes Workout mit Bergsteigen zu tun hat? Natürlich außer dem offensichtlichen Zusammenhang von körperlicher Extremleistung und dem Erfolg.

Mark Twight: Durch das Klettern habe ich gelernt, dass der Geist den Körper nach oben bringt – nicht andersrum. Damit will ich sagen, dass ein stärker werdender Wille automatisch zu einer körperlichen Leistungssteigerung führen wird. Und das wiederum stößt einen ganzen Kreislauf an: Wenn du deine Leistungen verbesserst, wird dein Selbstvertrauen wachsen – und dein Charakter entwickelt sich immer weiter.

Was macht Bergsteigen so einzigartig?

Bergsteigen ist eine der besten Triebfedern, um den gerade beschriebenen Prozess in Gang zu setzen. Leider haben nur wenige Menschen die Möglichkeit, diesen Sport auf einem hohen Niveau zu betreiben. Ich glaube, es liegt an der Kombination aus körperlicher und mentaler Anspannung, der ständig mitkletternden Gefahr und der immer vorhandenen Möglichkeit des dramatischen Scheiterns, die dich geistig daran wachsen lässt.

Was bedeutet das übertragen auf die Arbeit im Fitness-Studio?

Die Gefahr, die dich in den Bergen ständig begleitet, zwingt dich zu einer besonderen Form von Ehrlichkeit: Denn Selbstbetrug führt im Gebirge unweigerlich zum Tod – oder der Tod ist wenigstens eine sehr ernstzunehmende Option, wenn du dir selbst etwas über dein Können oder deine Leistungsfähigkeit vormachst. Im Studio und im täglichen Leben drohen scheinbar keine Konsequenzen bei schlimmem Selbstbetrug. Also lügen sich Menschen ununterbrochen vor, was sie alles können und was sie schon geleistet haben. Im Studio geht es um Fitness, Gesundheit und Leistungsfähigkeit – wer da keine grundehrliche Bestandsaufnahme macht, kann nicht gut trainieren.

Der Anfang vom Ende, noch bevor die erste Hantel in die Hand genommen wurde?

Ohne Tests, objektive Maßstäbe oder wirkliche Konsequenzen wird sich die Lüge von Anfang an durch das Trainingsprogramm ziehen. Glücklicherweise hat mich das Klettern nicht umgebracht, sondern mir diese wertvolle Lektion erteilt: Unbedingte Ehrlichkeit ist der Weg zum Erfolg. Denn Ehrlichkeit führt zu Selbstbewusstsein und damit zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst. Die Basis eines erfolgreichen Trainings!

Hat dein “erstes Leben” als Bergsteiger den Grundstein für deinen Erfolg als Trainer gelegt?

Ganz klar, ja. Um in den Bergen bestehen zu können, muss man sich stark mit der mentalen, der philosophischen Seite des Sports auseinander setzen. Diese Fähigkeit hilft auf alle Fälle in beiden Jobs. Wir Menschen neigen dazu, uns mit zu wenig zufrieden zu geben. Wenn man das zu oft macht und zu lange damit lebt, glaubt man irgendwann, alles herausgeholt zu haben, was möglich war. Woran sollte man sich auch messen? Außer natürlich an Erwartungen, die man an sich selbst hat. Wir versuchen dafür zu sorgen, dass unsere Sportler diese Maßstäbe sehr hoch ansetzen und deshalb alles aus sich herausholen, was möglich ist.

Hast du ein Beispiel dafür?

Ein einfaches, aber gutes Beispiel: Kürzlich hat mir jemand erzählt, dass er eigentlich nur das Wochenende trainingsfrei machen wollte. Aber weil er sich nicht im Griff hatte, wurden aus den zwei Tagen auf einmal vier. Seine Lösung: Er wollte einen Trainer einstellen, der für die Einhaltung seines Trainingsplans verantwortlich ist. Das ist eine Option, wenn auch die falsche. Die richtige iwäre es, seiner Verantwortung sich selbst gegenüber gerecht zu werden. Eine harte Lektion, aber sie wird sein Leben verbessern. Noch mal: Training bedeutet in meiner Philosophie erst an zweiter Stelle die Arbeit mit Gewichten. Erst muss dein Kopf fit sein und du musst dich unwiderruflich und vollständig auf dein Programm einlassen. Sonst funktioniert es nicht.

Welcher der Stars, mit denen du gearbeitet hast, war am härtesten gegen sich selbst?

Ohne Zweifel war das Henry Cavill (der neue "Superman"-Darsteller - Anm. d. Aut.). Für "Man Of Steel" musste er sich auf 11 Monate sehr harte Arbeit einlassen und dann mit voller Hingabe dabei bleiben. Die radikalste Veränderung schafften wir bei den "300"-Darstellern Andrew Pleavin und Vincent Regan. Der eine verlor rund 15 Kilo in 5 Wochen, der andere noch etwas mehr in 8 Wochen. Wohlgemerkt haben beide in dieser Zeit an Muskelmasse zugelegt.

Du hast gesagt, dass der Geist für den Trainingserfolg entscheidend ist. Ist es härter, eine Hürde geistig zu überspringen, als körperlich?

Der Muskel, den wir besonders stark trainieren müssen, befindet sich in unserem Schädel. Wenn der nicht stark genug ist, wirst du dein eigenes Training nie über deine Grenze hinaus pushen können. Oder genauer gesagt: Du wirst dich immer an den Grenzen anderer orientieren. Wenn du von Sportlern umgeben bist, für die ein 5 Kilometerlauf in 23 Minuten die Definition von hartem Training ist, wirst du nie auf die Idee kommen, dass man auch unter 20 Minuten laufen könnte. Wenn alle glauben, dass zwei Deadlift-Wiederholungen das Maß der Dinge sind, sind drei Wiederholungen utopisch. Eine Leistungssteigerung muss zuerst im Kopf stattfinden, dann wirst du sie vielleicht auch irgendwann körperlich spüren können.

Keine Chance ohne den mentalen Teil des Trainings?

Wenn dein Geist keinen Spaß an harter Arbeit hat, es nicht genießen kann, zu leiden oder sich keinen neuen Herausforderungen stellen möchte, wird kein Programm der Welt zum Erfolg führen. Der körperliche Teil des Trainings ist ziemlich einfach: Nimm etwas in die Hand, hebe es hoch und senke es wieder ab. Und das mehrmals hintereinander. Fertig. Aber wenn du nicht fit im Kopf bist, wirst du nie den Kreislauf in Gang setzen können, den ich oben schon beschrieben habe. Dann wirst du dein Training nie in Grenzbereiche führen können.

Gibt es Tricks, wie man diese erste hohe Hürde überspringen kann?

Es gibt gerade für Einsteiger drei sehr einfache Tipps, die sich selbstverständlich anhören, die aber scheinbar viele nicht kennen: Je mehr du es als lästige Pflicht betrachtest, je mehr du dir einredest, dass harte Arbeit etwas ganz spezielles und unangenehmes ist, desto härter wird es. Dabei ist es nichts Außergewöhnliches. Das größte Problem ist es, Menschen an die Idee zu gewöhnen, in einem Gym zu trainieren. Wenn sie erstmal da sind, wird alles einfacher. Also Tipp Nummer 1: Geh´ in ein Studio und fang an zu trainieren. Als nächstes gilt es, sich klar zu machen, was überhaupt zu tun ist. Egal, was du vorhast: Irgendjemand hat es irgendwo schon geschafft. Also finde heraus, wie er es geschafft hat und ziehe deine Schlüsse aus seiner Methode. Bleibe dran, wenn es richtig hart wird. Egal, welche Tricks du anwenden musst, egal, wie du dich bestrafen oder belohnen musst, bleibe dran. Menschen haben schon Unfassbares geleistet und haben die imposantesten Anstrengungen überlebt. Wie schlimm kann es also sein, wenn deine Lunge oder deine Oberschenkel brennen? Zusammengefasst: Komm vorbei! Stelle Fragen! Hör nicht auf! Das ist das so genannte Geheimnis. Ganz einfach, oder?

Welche Rolle spielt ein Trainer in diesem Prozess?

Wenn ich mit Schauspielern zusammen arbeite, bestehen ganze Trainingseinheiten nur aus reden, reden, reden. Jedes Workout beginnt bei uns mit einem kleinen Interview. Das ist wichtig, denn wenn jemand 10 Stunden pro Woche trainiert, hat er immerhin 158 Stunden Zeit, alles wieder kaputt zu machen. Ein Trainer hat auch die Aufgabe, dich auf dem Weg zu unterstützen, bis zu genug Selbstdisziplin besitzt, jeden Tag, jede Stunde bewusst zu leben. Nicht nur die zwei Stunden im Gym.

Was macht einen guten Coach darüber hinaus aus?

Die wichtigste Eigenschaft eines Trainers ist die Fähigkeit, das Naturell des Klienten zu verstehen. Wie schaffe ich es, ihn anzutreiben? Alle Sportler sind verschieden: Manche brauchen das Zuckerbrot, andere reagieren nur auf die Peitsche. Manche musst du austricksen, andere werden von ihrer Scham angetrieben. Manche haben Spaß daran, zu leiden. Als Trainer musst du ein Chamäleon sein. Den größtmöglichen Fortschritt für einen Kunden zu erzielen, hängt vor allem davon ab, dass du ihn richtig ansprichst. Das ist ein sehr schmaler Grat und ein kleiner Fehler kann alles ruinieren.

Mark Twight: Supermans Trainer

Der vitaminreiche Powerstart in den Tag: Unsere Proats versorgen dich mit Proteinen, reichlich Kohlenhydraten und wichtigen Vitaminen. Es schmeckt königlich! Probiere das Proats Rezept gleich aus. Übrigens bedeutet der Name "Proats" "Protein Oats", das heißt Haferflocken proteinreich zubereitet.

Zubereitungszeit: 20 Minuten 

Zutaten für eine Portion Proats:
50 g Haferflocken
10 g Leinsamen
10 g Amarant
30 g MAN Protein-Shake (Geschmacksrichtung Vanille)
eine Hand voll Walnüsse
eine Hand voll Mandeln
15 g Erdnussmus
30 g Apfelmus
4 Erdbeeren
1 Kiwi
1/2 Banane
1/2 Apfel
Honig

Zubereitung der Proats:

Wer sich mit viel Energie für Training, Arbeit oder Schule präparieren möchte, beginnt damit, Haferflocken mit ein wenig Wasser aufzukochen. Ist das Wasser verdunstet, noch einmal ein wenig nachfüllen und weiter kochen lassen. Sind die Haferflocken zu einer zähflüssigen Masse verkocht, fügt ihr das Shakepulver hinzu. Macht die Masse nicht zu flüssig - dann löffelt es sich nämlich schwerer. Anschließend reibt ihr einen Apfel (mit Schale, da sitzen die guten Sachen!) in den Haferflockenbrei und schmeckt mit Honig als Süßungsmittel ab. Wer möchte, kann auch noch Apfelmus dazu geben.

Energie? Drin! Eiweiß? Drin! Jetzt: Vitamine und andere

Jeder Sportler weiß oder sollte wissen, dass Vitamine nicht nur dem Immunsystem helfen, sondern auch wichtig sind für Stoffwechsel und die verbesserte Aufnahme von trainingsrelevanten Mikronährstoffen. Umso wichtiger ist es, sie auf dem Speiseplan zu haben und nicht nur mit Proteinen, Fett und Kohlenhydraten zu jonglieren. Deshalb pimpen wir unsere "Proats" mit Kiwis, Erdbeeren und Bananen. Kiwis liefern besonders viel Vitamin C und Vitamin E, Erdbeeren kümmern sich vor allem um Kalium, Calcium und ebenfalls Vitamin C und die Bananen bringen noch eine Extraportion Kalium und Magnesium mit. Damit das leckere Obst auch optisch eine gute Figur macht: Schnibbelt es in feine Schreiben bzw. mundgerechte Stücke nach eurem Geschmack.

Anrichten, aufessen, loslegen

Sind die handwerklichen Arbeiten abgeschlossen, dürft ihr den Künstler in euch von der Kette lassen: Füllt den Haferflockenbrei um und dekoriert ihn mit den Nüssen, Leinsamen und eurem Obst. Was bleibt uns noch übrig, nachdem wir unsere Vorführportion in Windeseile verputzt haben? Na klar, euch einen guten Appetit zu wünschen. So gestärkt werden euch weder beim Training noch im stressigen Alltag die Kräfte vorschnell verlassen. Versprochen!

Nährwerte 1 Portion Proats:

Die Nährwerte können sich sehen lassen. Mit 18 Gramm Kohlenhydraten liefern dir unsere Proats ordentlich Energie für einen perfekten Start in den Tag. Knapp 8 Gramm Eiweiß lässt deine Muskeln lächeln! Zu guter Letzt versorgen dich die frischen Früchte mit einer Extraportion Vitamine.

Proats Rezept: Dein Powerstart in den Tag

Proteinreich, formschön, lecker: Unsere Protein-Waffeln können ohne weiteres ein paar Herzen höher schlagen lassen. Denn sie sehen nicht nur gut aus, da ist auch richtig was drin. 22 Gramm Eiweiß pro Stück nämlich. Und die tragen zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse bei. So lecker gehen Training, Genuss und Muskelwachstum selten Hand in Hand.

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit:
Je nach Lust und Hunger

Zutaten für bis zu 8 Protein-Waffeln:

  • 250 g Magerquark
  • 6 Eier
  • 60 g Qi² WOMAN Protein-Shake Vanille
  • 1 EL Kokosöl (alternativ geht auch Butter oder Öl)
  • 1 EL Zimt
  • Stevia oder Süßstoff
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Himbeeren (tiefgekühlt) 

So gelingen die Protein-Waffeln

Während die Himbeeren in der Mikrowelle oder auf der Heizung auftauen, kommen die versammelten Eiweißquellen (Quark, Eier und Proteinpulver) zusammen mit dem Zimt in eine Rührschüssel. Je nach Geschmack darf der Teig mit Stevia oder Süßstoff gesüßt werden. Aus Gründen der "Fluffigkeit" könnt ihr auch noch etwas Sprudelwasser dazu geben.
Wer sich eine effektive Unterarmeinheit ersparen möchte, verrührt die Masse mit dem Handmixer. Der Rest schlägt mit der Hand, bis die Muskeln versagen - mindestens aber, bis die Mischung einen cremigen, aber dickflüssigen Teig ergibt.

Protein-Waffeln backen

Wenn der Teig erstmal steht, ist der Rest ein Kinderspiel - oder? Nein, ist es nicht. Denn der Tanz fängt jetzt erst richtig an. Heizt das Waffeleisen vor, aber stellt die Temperatur nicht zu hoch ein. Ein ungeschriebenes Gesetz des Protein-Waffeln Backens lautet: Die erste Waffel ist immer für die Tonne - oder Zufall. Tastet euch an die Temperatur ran, die bei eurem Eisen optimal ist. Wir haben es mit Stufe 4 von 6 probiert, das Ergebnis spricht für sich.

Ist das Waffeleisen auf beiden Seiten mit Kokosöl gut eingefettet, kann es losgehen: Das Warten auf die perfekte Protein-Waffel. Seid sparsam mit dem Teig, denn quillt er über, gibt es eine unschöne Extraeinheit: Schrubben bis zum Muskelversagen. 

Protein-Waffeln anrichten

Weil in unseren Waffeln mindestens ebenso viel Liebe steckt, wie Proteine, richten wir sie auch ein bisschen ansprechend an. Jetzt kommen nicht nur unsere inzwischen aufgetauten Himbeeren in Spiel, sondern auch der Rest vom Quark: Macht diese Proteinbömbchen auch optisch zu einem Hingucker. Denn das Auge isst mit. Und nun: Viel Spaß, lasst es euch schmecken!

Protein-Waffeln: Ein Rezept zum Verlieben

Wer hat Lust, nach einem langen Tag mit einem intensiven Workout noch lange in der Küche zu stehen, um sich seine wichtige Dosis Proteine für die Nacht ein bisschen nett zu machen? Keine Meldungen? Wer aber hat Lust, sich mit ein paar wenigen Handgriffen eine leckere, den Muskelaufbau auf Trab bringende Nachtmahlzeit zu zaubern? Na also. Da haben wir genau das Richtige: "Nach Acht - Anabol in die Nacht."

Zutaten für unsere After-Eight Creme:

  • 500 g Magerquark
  • 400 ml Milch
  • 60 g Casein-Shake (Geschmacksrichtung Vanille)
  • 15 g Glutamin-Pulver
  • 30 g 85% Schokolade
  • 1 After Eight Scheibe
  • 20 g Minze
  • Süßstoff

Zubereitung der After-Eight Creme

Bevor Glutamin und Casein verarbeitet werden, müssen das "After-Eight"-Plättchen, die Schokolade und die Minze in kleine Stücke gehackt werden. Der anstrengendste Teil der Zubereitung. Damit die Creme schön sämig wird, musst du 60 Gramm Casein (Vanillegeschmack) so lange in 400 ml Milch shaken, bis es eine schön dickflüssige, aber "fluffige" Masse ergibt. Tipp: Zum Shaken kannst du auch unseren Protein-Shaker benutzen. Danach gibst du den Shake in eine Schüssel zu den 500 Gramm Magerquark. Anschließend rührst du das Glutamin-Pulver1, die Minze und das "After-Eight"-Plättchen unter. Freude: Das war es schon. Kein Warten, kein Kühlen, kein Backen. Jetzt einfach nur die After-Eight Creme genießen.

Wer es sich noch ein bisschen extranett machen möchte - oder jemanden beeindrucken will - kann die aminosäurenreiche After-Eight Creme noch mit Minze und weiteren Schoko-Minz-Plättchen augenschmeichelnd anrichten.

(1 Hinweis zu Glutamin: Glutamin ist geschmacklos und vergleichsweise gut löslich. Entsprechend kann die Menge je nach Trainingsstand variiert werden. Wir empfehlen mindestens 5-10 Gramm Glutamin pro Tag, viele Kraftsportler nehmen aber auch deutlich mehr. Schädliche Nebenwirkungen einer hohen Dosierung sind nicht bekannt.)

Gute Nacht dank Casein

Was macht unsere After-Eight Creme nun so besonders muskelfreundlich? Dank Magerquark und Caseinpulver enthält "Nach-Acht" nicht einfach eine große Menge Proteine, sondern durch den hohen Caseingehalt auch noch die richtigen, um über die Nacht den Körper ausdauernd mit Aminosäuren zu versorgen.

Die Bedeutung des Glutamin

"Wenn ich mich für ein Supplement entscheiden müsste, dann lasst mir mein Glutamin." So ähnlich hat es der vierfache Mr. Olympia Jay Cutler mal gesagt. Und wenn Jay das sagt, dann meint er das auch so. Er futtert Glutamin wie andere Menschen Smarties: Mindestens 30 Gramm pro Tag beträgt seine Dosis. Ganz so viel werdet ihr selbst mit einer großen Schüssel unseres Nachtischs nicht aufnehmen - ist aber auch nicht nötig.

After-Eight Creme: Das Rezept

Heute bleibt die Küche kalt – dafür geht der Brennwert in die Höhe. Hochkalorisches hat nämlich einen festen Platz im Ernährungsplan von Athleten verdient. Wer seine Energiespeicher nach einer langen, intensiven Einheit schnell wieder auffüllen möchte, kann dies mit den Qi² Energiekugeln tun: Viel Energie und eine ganze Menge guter Fette.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Zutaten für die leckeren Energiekugeln im Kokosmantel:

200g Datteln
200g Aprikosen
100g Feigen
100g Walnüsse
50g Haferflocken
100g Honig
1 Apfel
120g Erdnussmus
20g PRO Whey Protein-Shake Vanille
20g Kokosflocken

Zubereitung unserer Energiekugeln: Energie mit Frucht und Nuss

1. Alle getrockneten Früchte und der Apfel werden in kleine Stücke gehackt bzw. geraspelt und in eine ausreichend große Schüssel gegeben. Ist die leckere Fruchtmischung komplett, kümmern wir uns um den Genuss: Als Erstes kommt das Erdnussmus zu den Früchten in die Schüssel.

2. Teil zwei der genussvollen Energiespritze: Walnüsse in einer Pfanne kurz anrösten und kräftig Honig dazu geben. Danach dürfen die Honigwalnüsse mit dem hohen Brennwert kurz abkühlen – bevor sie zur Frucht-Erdnussmasse dazu gegeben werden.

3. Jetzt kommt der Qi²-Teil: Um die kohlenhydratreichen Energiespender für Sportler weiter aufzuwerten, gibt es noch eine Extraportion Proteine: Mit 20 g Whey-Protein, mit einer entsprechend kleinen Menge Wasser oder fettarmer Milch zu einer cremigen, fast festen Masse aufgeshaked, fügt ihr den Energiekugeln noch das „gewisse Etwas“ für Muskelaufbau und Regeneration hinzu. Die Whey-Masse bitte mit in die Frucht-Genuss-Masse geben.

4. Knetet die Masse schön durch und rollt euch die Energiekugeln in die Größe eures Geschmacks. Wir haben uns an der Walnuss orientiert, es geht aber auch größer oder kleiner. Zu Dekorationszwecken schüttet die Kokosflocken auf einen Teller, rollt die klebrigen Energiekugeln darin – und fertig.

 

Viel Energie für Athleten dank der Energiekugeln

Die Qi² Energiekugeln bieten lecker und komprimiert viel Energie, die nach dem Training die leeren Speicher wieder auffüllt. Das ist vor allem für Sportler spannend, die lange und intensive Einheiten auf dem Trainingsplan haben. Läufer, Triathleten, Ruderer, Radfahrer – aber auch Kraftsportler, die mehrere Einheiten pro Tag planen.

Energiekugeln: Das Rezept für deine Energie

Du suchst ein Powerfrühstück, das dich stark in den Tag starten lässt? Dann probiere unbedingt unser Overnight-Oats Rezept mit Chia-Samen aus. Die bewährten Powersamen sind ein echtes Superfood: Sie machen lange satt, enthalten eine Menge Eiweiß und sind reich an Antioxidantien, Kalzium, Eisen sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Kein Wunder, dass die aztekischen Krieger als letzte Mahlzeit vor kräftezehrenden Kämpfen darauf schworen. Heute ist das geschmacksneutrale Saatgut Teil einer wahren Poweroffensive mit gesunden Kohlenhydraten und einer überschaubaren Anzahl an Kalorien. Mit diesem Overnight Oats Rezept rüstest du dich für dein Workout:

 

Zubereitungszeit: 10 Minuten, anschließend über Nacht kalt stellen

Zutaten (für eine Portion Overnight-Oats):

4 EL Haferflocken (ca. 40 g)
20 g MAN Protein-Shake (Vanille-Geschmack)
1 EL Chia-Samen
120 ml fettarme Milch
50 g Naturjoghurt
50 g Obst (z.B. Himbeeren, tiefgefroren)

So gelingt das Overnight-Oats Rezept:

Vorbereitung am Abend: Eiweißpulver und Milch verrühren und mit den Haferflocken und Chia-Samen mischen. In ein Glas füllen, dieses verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Morgens die tiefgefrorenen Beerenfrüchte kurz antauen, mit dem Joghurt vermengen und über die Haferflocken geben. Tipp: Wer mag, kann noch etwas gehackte Mandeln oder Kokosflocken drüberstreuen. 

Nährwerte (pro 100 Gramm Overnight-Oats):

Kalorien: 338 kcal
Eiweiß: 31 g
Fett: 8 g
Kohlenhydrate: 35 g

Mehr Power: Unser Overnight-Oats Rezept

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