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Ernährungsmythen entzaubert

Ernährungsmythen entzaubert

Egal, ob Muskelaufbau oder Abnehmen: Auf dem Weg zum Trainingsziel begegnen Sportlern immer wieder Ernährungsmythen, die scheinbar einfach nicht aus der Welt zu schaffen sind. Wir versuchen es dennoch und stellen euch einige vor – und warum sie nicht mehr als Mythen sind, von denen ihr euch nicht verführen lassen solltet.

1.: Fett aus rotem Fleisch sollte man dringend vermeiden

Falsch! Der Gedanke hinter diesem Mythos ist nicht abwegig, aber zu kurz gegriffen: Weißes Fleisch enthält weniger gesättigte Fettsäuren und gehört deswegen deutlich häufiger auf den Speiseplan, als rotes. So einfach ist es aber nur, wenn man seinen Speiseplan einfach ausrechnet, anstatt auch über den Tellerrand hinaus zu schauen. Denn: Wer auf Grasfresser setzt, bekommt eine große Portion der Omega-3-Fettsäure CLA ab. Und CLA kann einiges, was man vom bösen, bösen Fett so gar nicht erwartet hätte: Nach einer im „Journal Of Nutrition“ veröffentlichten Studie kann ein hoher CLA-Spiegel nicht nur das Krebsrisiko senken, sondern auch den Fettstoffwechsel ankurbeln und entzündungshemmend wirken. Und das alles durch das fettreichere, für Sportler „verbotene“ rote Fleisch? Ja. 

Rotes Fleisch enthält viel Kreatin

Wer nicht immer gleich panisch das Rindersteak beiseite schiebt, um schnell ein Stückchen Huhn zu verspeisen, kann auch noch durch andere Qualitäten roten Fleischs sein Training verbessern: Rindfleisch ist eine ebenso gute Proteinquelle, wie Huhn und Fisch – ist darüber aber besonders reich an Carnitin und Kreatin. Und ein hoher Kreatinspiegel (bei einer Zufuhr von mindestens 3 Gramm Kreatin/Tag) erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver Belastung. Also: Rotes Fleisch gehört bei Sportlern ohne Wenn und Aber mit auf den Speiseplan. Wer auf rotes Fleisch, aber nicht auf die Vorteile von Kreatin verzichten möchte, sollte sich über passende Kreatinsupplements informieren.

2. Zu viele Proteine sind schädlich

Falsch! Oft gehört, dennoch nicht richtig: Eine „Proteinüberdosis“ schädigt die Nieren. Dieser Mythos wurde spätestens am Anfang des Jahrtausends in zahlreichen Studien entzaubert. Eine langfristige High-Protein-Diät ist dabei für gesunde Sportler genau so unbedenklich, wie der regelmäßige Proteinshake vor und nach dem Training. Im Gegenteil: Eine High-Protein-Diät bei Übergewichtigen verbessert sogar deren Nierengesundheit, da Fettleibigkeit die Funktion der Organe generell beeinträchtigt.

Nierenerkrankten wird abgeraten

Menschen mit diagnostizierten Nierenerkrankungen wird dagegen oftmals von einer (zu) proteinreichen Ernährung abgeraten. Entsprechende Empfehlungen gelten aber ausdrücklich nicht als Maßnahmen, um spätere Organschädigungen zu vermeiden. Also: Eine proteinreiche Ernährung – selbst in den Dimensionen eines Wettkampfbodybuilders mit mehr als 2,5 g/ Kilogramm Körpergewicht – hat keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf eine gesunde Niere.

3.: Mehr Mahlzeiten = verbesserter Stoffwechsel

Falsch! Wer seine Fettpölsterchen loswerden möchte, wird von verschiedenen „Experten“ immer wieder auf den „Iss´ sechsmal täglich“-Trip geschickt. Das Einzige, was man am Ende dieses Weges finden wird, ist ein Risiko: Wer sechsmal täglich isst, tappt schnell in die Falle, am Ende mehr Kalorien zu verdrücken, als er eigentlich wollte. Denn darauf kommt es beim Gewichtsmanagement an: Die Kalorienbilanz. Ganz gleich, ob du deine Kalorien auf drei oder sechs Mahlzeiten verteilst: Zu viel ist zu viel und zu wenig ist zu wenig.

Der Stoffwechsel richtet sich nach der Kalorienmenge

Dem Stoffwechsel ist deine Strategie egal, denn er reagiert immer auf die Menge der zugeführten Energie: Isst du viel, läuft er stärker – isst du weniger, passt er sich langfristig an. Er lässt sich aber nicht überlisten. Es ist also eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie sich Kalorien über den Tag verteilen lassen sollen. Wer öfter isst, muss stärker aufpassen, nicht am Ende des Tages mit einer schlechteren Kalorienbilanz dazustehen, als der „Seltenesser“.

4. Zucker ist nicht gleich Zucker – Honig macht schlank

Falsch! Wer träumt, sich mit „natürlichen“ Zuckerquellen wie Honig zur Traumfigur süßen zu können, wird ein böses Erwachen erleben. Honig besteht zu über der Hälfte aus Fruktose, also Fruchtzucker. Was erstmal gesund klingt, ist für abnehmwillige Schleckermäulchen leider eine Mogelpackung: Zucker ist Zucker, egal, wie du ihn nennst. Schlimmer noch: Diverse Studien legen nahe, dass zu viel Fruktose – genau wie andere Zuckersorten auch - Herz- und Leberkrankheiten, Fettleibigkeit und andere gesundheitliche Beeinträchtigungen begünstigt. In aller Deutlichkeit: Zu viel Zucker – egal, in welcher Verkleidung – sorgt für Probleme und keinesfalls für eine Traumfigur.

Immerhin: Honig ist zumindest gesünder als Industriezucker: Er enthält mehr Vitamine, Kalzium, Eisen und Magnesium. 

5. Abends essen macht dick?

Falsch! Oder zumindest: Nur ein Teil der Wahrheit. Es bleibt dabei: Entscheidend für Wohl oder Wehe, Gelingen oder Scheitern einer Diät ist die Energiebilanz: Wer mehr Kalorien verbrennt, als er über den Tag verteilt zu sich nimmt, wird abnehmen. Wer sich seine Kalorien tagsüber für den Abend aufspart, wird zwar tagsüber weniger leistungsfähig sein, durch eine üppige abendliche Mahlzeit aber höchstens seinen Schlaf, nicht aber seine Diät beeinträchtigen. Es gibt allerdings gute Gründe, abends auf eine proteinreiche Mahlzeit zu setzen, gerade an Tagen mit einem intensiven Training: Muskeln wachsen in der Nacht – wenn dafür das nötige Material vorhanden ist. Proteine tragen zum Erhalt und Wachstum von Muskeln bei, also stelle sie ihnen auch in ausreichender Menge zur Verfügung. 

veröffentlicht in Ernährungstipps

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