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Welches Whey für wen?

Welches Whey für wen?

Wer von einer starken, gut ausgebildeten Muskulatur und einem sportlichen Körper träumt, der kommt an Whey nicht vorbei. Das Molkeprotein ist der Baustofflieferant für den Muskelaufbau und gehört deshalb in jeden Muskelaufbau-Ernährungsplan.

Ein Blick durch die Regale der Hersteller enthüllt: In der Welt des Whey-Proteins gibt es Whey-Konzentrate, Whey-Isolate und Whey-Hydrolysate. Die falsche Auswahl kann richtig ins Geld gehen. Ob es wirklich der Ferrari unter den Wheys sein muss, wenn es auch der VW tut?

Whey-Konzentrat: geht immer

Whey-Konzentrat ist die günstigste Whey-Variante. Wäre es ein Auto, wäre das Konzentrat wohl ein Golf. Befriedigt fast alle Bedürfnisse, bringt einen wirklich weit und das auch noch günstig. Und es gibt noch ein bisschen Luft für die Extras. Per Ultrafiltration wird aus dem Molkeanteil der Milch ein sehr reines Proteinpulver gewonnen. Auch wenn sich der verbliebene Anteil aus Laktose, Fett und anderen wenig beliebten Stoffen zusammen setzt, ist Whey-Konzentrat eine sehr gute Proteinquelle. Es enthält knapp 50 Prozent essentielle Aminosäuren, die für das Muskelwachstum besonders wichtige BCAA Leucin ist mit über 10 Prozent vertreten. Gut, zuverlässig und zweckmäßig eben – mit Spaßfaktor.

Whey-Isolat: Das getunte Whey-Konzentrat mit zwei Varianten

Whey-Tuning funktioniert auf zwei Arten und befriedigt unterschiedliche Ansprüche: Noch einmal weiter verarbeitetes Whey-Konzentrat und damit weniger Fett, weniger Laktose, weniger Rückstände.

Mikrofiltriertes Whey-Isolat

Dank des schonenderen Verfahrens ist mikrofiltriertes Whey die „bioaktivere“ Variante des Isolats. Bei niedrigen Temperaturen und ohne chemische Hilfsmittel wird das Konzentrat so lange gefiltert, bis eine etwa 90%ige Reinheit erreicht ist. Nicht-denaturiertes Whey-Isolat enthält dazu 10% Immunglobuline, die gerade bei hart trainierenden Sportlern ein wichtiger Schutzfaktor für das Immunsystem sind.

Ionengetauschtes Whey-Isolat

Verändert man die elektrische Ladung der Protein-Moleküle, kann man sie effektiver als durch alle anderen Verarbeitungsschritte von Laktose und Fett trennen. Das Ergebnis: Bis zu 96 Prozent reines Whey. Durch den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln (u.a. Natriumhydroxid) denaturiert das Eiweiß jedoch und die Bioverfügbarkeit landet im Keller.

Das ionengetauschte Protein verliert für den Körper an Wert

Bioverfügbarkeit ist die Messgröße, in welcher Menge Wirk- oder Nährstoffe dem Blutkreislauf nach Aufnahme in unveränderter Form zur Verfügung stehen. Wer es also bioaktiv mag, setzt auf mikrofiltriertes Whey. Für wen selbst eine 90%ige Reinheit noch nicht genug ist, der sieht sich am besten nach der ionengetauschten Variante um. Aber: Durch die Denaturierung ist das hochprozentige, aber für den Organismus weniger wertige ionengetauschte Whey eher Marketinggag als ein wirklicher Kickstarter für Muskelwachstum.

Whey-Hydrolysat: Reiner geht kaum

Whey-Hydrolysat ist noch einmal weiter verarbeitetes Isolat beziehungsweise Konzentrat. Per „enzymatischer Aufspaltung“ wird das bereits bis an die Grenzen der totalen Reinheit konzentrierte Whey noch einmal optimiert. Durch die Aufspaltung in kürzere Peptidketten kann das Whey-Hydrolysat genau so schnell, wenn nicht sogar besser resorbiert werden, wie freie Aminosäuren. Das Whey-Hydrolysat stellt man sich also am besten – wenig appetitlich aber einleuchtend – als „vorverdautes Protein“ vor.

Schnell und teuer

Der zusätzliche Verarbeitungsschritt, der sonst erst im Körper ablaufen würde, findet schon in der Herstellung statt. Das macht das Hydrolysat zur Whey-Variante mit der besten Bioverfügbarkeit. Der Ferrari unter den Whey-Varianten. Genauso schnell und genauso teuer. Denn die Weiterverarbeitung macht reine Hydrolysat-Produkte zu echten Geldfressern: Wer seinen Tagesbedarf an Proteinen mit dem Ferrari alleine bestreiten will, dem könnte schnell der Sprit ausgehen. Wer aber auf der kurzen Distanz richtig Gas geben möchte, kann zugreifen. Besonders dann, wenn die Situation, in der du eine Ladung Eiweiß brauchst, die Zubereitung eines Shakes nicht hergibt. Hydrolysat führen die meisten Hersteller in Tablettenform oder als Amino Liquid.

Fazit: Welches Whey-Protein ist das richtige?

Whey-Konzentrat ist nicht umsonst eine Erfolgsstory. Auch im Bereich der Sporternährung ist „günstig“ viel, wenn man dafür genau das bekommt, was man benötigt. „Normales“ Whey erfüllt die Ansprüche von Anfängern und Fortgeschrittenen an einen Proteinshake völlig. Dazu enthalten die Konzentrate natürlich ebenso die wichtigen BCAA wie die „höherwertigen“ Varianten.

Whey-Isolat für laktoseintolerante Sportler

Da Whey Isolate Drinks und Whey Isolate Shakes auf Wasserbasis optimiert sind, ist diese Variante auch für Sportler mit minder schwerer Laktoseintoleranz eine Option für den Ernährungsplan. Isolate enthalten weniger als ein Prozent Milchzucker und sind deshalb auch besonders gut verdaulich. Wer den Anteil von Fett und Kohlenhydraten in seiner Ernährung noch ein bisschen weiter minimieren will und dafür auch ein bisschen Geld in die Hand nehmen möchte, greift zu einem Isolat.

Empfehlung für das richtige Whey

Eine Empfehlung für eine der Varianten auszusprechen ist fast unmöglich. In ihrer Zusammensetzung und Wirksamkeit unterscheiden sich Whey-Konzentrat, Whey-Isolat und Hydrolysat zu wenig, um vor allem für den Neueinsteiger den höheren Preis zu rechtfertigen. So hält das Whey-Konzentrat genau das bereit, worauf es bei einem Whey-Shake ankommt: Ein komplettes Aminosäurenprofil, ein hoher Anteil BCAA und eine Extraportion Leucin. Ein Paket, das schnell im Muskel landet und mit einem Eiweißanteil von 80 Prozent die katabole Hürde locker überspringt.

Whey-Isolat und Whey-Hydrolysat: Alles kann, nichts muss

Whey-Isolat und Whey-Hydrolysat haben ihre Berechtigung vor allem für ambitionierte Kraftsportler in der Wettkampfvorbereitung, die gegen jedes Gramm Kohlenhydrate und Fett kämpfen oder für Sportler mit Milchzuckerunverträglichkeit. Besonders Hydrolysat ist dazu eine echte Alternative "für unterwegs" oder die Momente, in denen Eiweiß her muss, der Shake aber außer Reichweite ist. Für alle anderen ist es eine Frage des Geschmacks - und des Geldbeutels.

Info: Bioaktiv

Bioaktiv bedeutet in der Sporternährung, dass die Proteine auch nach der Weiterverarbeitung noch ihre volle Funktionsfähigkeit besitzen. Ursprünglich stammt der Begriff aus der Implantologie und beschreibt den Willen des Körpers, Implantate als vollständigen Ersatz in den Organismus zu integrieren.

veröffentlicht in Fitness-Tipps

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