RÜCKENTRAINING FÜR ZUHAUSE –
TIPPS FÜR EINEN STARKEN RÜCKEN

Lesedauer: 4 Minuten

Ein schöner Rücken kann auch entzücken. Diesen Spruch kennt jeder. Und es stimmt: wer seinen Körper in Form bekommen will, sollte seinen Rücken nicht vernachlässigen. Mit einfachen Übungen kannst du zuhause an deinem Ziel von einem schön definierten oder kräftigen Rücken arbeiten. Hier erfährst du, welche Übungen geeignet sind und wie du damit Rückenschmerzen den Kampf ansagen kannst.

DARUM IST RÜCKENTRAINING WICHTIG

1. SCHMERZEN VORBEUGEN UND BESEITIGEN  
Die Wohlstandskrankheit Rückenschmerzen plagt im Laufe des Lebens fast jeden von uns. Wir verrichten zunehmend weniger körperliche Arbeit und führen die überwiegende Zeit des Tages sitzende Tätigkeiten durch. Durch die permanente Belastung einer schwachen Rückenmuskulatur kommt es langfristig zu Schmerzen. Oft ist der Rückenstrecker davon betroffen. Er ist für das Aufrichten der Wirbelsäule zuständig und sorgt somit für eine aufrechte Haltung. Der Rückenstrecker wird, abgesehen von der Liegeposition, immer beansprucht. Egal ob wir gehen, stehen oder sitzen. Baust du deine Rückenmuskulatur aus, entlastest du deinen Rücken. Denn stärkst du deinen Rücken, beugst du nicht nur Schmerzen vor, sondern entgehst auch Verspannungen und Haltungsschäden.

2. BESSERE HALTUNG UND BEWEGLICHKEIT
Trainierst du deinen Rücken, verbessert sich deine Körperhaltung und Gangart. Durch den Muskelaufbau ist es deinem Körper möglich, einen festeren Stand und eine gute Haltung zu bewahren. Aber auch deine Beweglichkeit verbessert sich, was sich in alltäglichen Situationen auszahlen wird. Wer das Rückentraining auslässt, riskiert eine unausgeglichene Muskulatur und das kann auf Dauer schädlich sein.

3. MUSKELN ZUR FETTVERBRENNUNG
Wie bei allen großen Muskelgruppen gilt, je besser sie ausgebildet sind, umso mehr Energie kannst du mit ihnen verbrennen. Das hilft dir, deinen Grundumsatz zu erhöhen und erleichtert dir die Fettverbrennung. Dein Körper wird nicht nur gesünder, sondern kommt zusätzlich in Shape!

Take-Home-Message 1: Rückentraining lässt dich nicht nur besser aussehen, es beugt auch Schmerzen vor und verbrennt Fett.

DARAUF KOMMT ES AN – ZIELE ERREICHEN

✓ Wärme dich ausreichend auf.

✓  Trainiere regelmäßig.

✓  Baue die Rückenübungen in dein Ganzkörpertraining ein.

✓  Führe die Übungen genau und ohne Ausweichbewegungen aus.

✓ Vermeide es innerhalb der Übungen Schwung zu holen.

✓  Trainiere nicht, wenn du akute Rückenschmerzen hast.

✓  Dehne deine Rückenmuskulatur um Muskelverkürzungen und Verspannungen zu vermeiden.

VERBINDE DEIN TRAINING SMART MIT DER RICHTIGEN ERNÄHRUNG

Egal ob Rückentraining, Cardio-Workout oder Gewichte stämmen - Wer trainiert, der sollte sich mit der passenden Ernährung beschäftigen. Eine gesunde, abwechslungsreiche Speisenauswahl ist die Grundlage für jeden erfolgreichen Sportler. Greife überwiegend zu Gemüse und proteinhaltigen Lebensmitteln (wie Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchen). Vermeide Zuckerbomben indem du sie durch frisches Obst austauschst. Auch bei Kohlenhydraten gibt es eine grundlegende Faustregel: Je mehr das volle Korn verarbeitet wurde, desto besser! Du willst mehr über eine gesunde Ernährung erfahren? Dann hier entlang!

Redaktionstipp 1: Bei dir muss es gerade rund um dein Training schnell gehen? Wie wäre es dann mit der passenden Sportnahrung? Unser Food Coach Cliff verrät dir, welche Produkte zu dir und deinem Trainingsziel passen. Hier gehts zum Food-Coach!

Take-Home-Message 2: Achte neben deinem Trainingsplan immer auf deine Ernährung.

IDEALE RÜCKEN-ÜBUNGEN FÜR ZUHAUSE

Wir zeigen dir, wie du ganz einfach von Zuhause aus etwas für deinen Rücken tun kannst. Folgende Übungen beanspruchen als Benefit neben deiner Rückenmuskulatur auch weitere Muskelpartien. Du brauchst dazu keine Geräte oder Gewichte, eine weiche Unterlage genügt. Wärme dich vor den Übungen mit Joggen oder Dehnübungen auf. Im Anschluss kannst du deinem Rücken mit Dehnübungen etwas Gutes tun.

SINGLE HIP THRUST

  • Wiederholungen: 4 Sätze x 10 - 15

    Ausgangsposition:

    - Lege dich auf den Rücken.

    - Stelle ein Bein in einem bequemen Winkel auf.

    - Lege das andere Bein gerade daneben.

    - Lege deine Arme neben deinem Körper ab.

  • Ausführung:

    - Spanne deinen Körper an.

    - Drücke deinen Po und dein ausgestrecktes Bein hoch.

    - Dein Körper bildet zwischen Oberkörper und Fußspitze eine gerade Linie.

    - Halte die Position kurz.

    - Senke deinen Po und das Bein.

    - Stoppe vor dem Boden und drücke dich erneut langsam nach oben.

    - Wechsle das Bein erst mit dem nächsten Satz.

RUDERN

  • Wiederholungen: 3 Sätze x 15

    Ausgangsposition:

    - Setze dich auf deine Matte.

    - Winkle deine Beine an.

    - Hebe deine Füße leicht vom Boden ab.

    - Balanciere dich auf deinem Gesäß aus.

    - Deine Hände streckst du zur Balance gerade neben deinen Beinen aus.

    - Dein Blick richtet sich nach vorn.

    - Dein Rücken bleibt gerade.

  • Ausführung:

    - Klappe deinen Körper langsam auf.

    - Strecke dazu deine Beine aus, deine Füße berühren nicht den Boden.

    - Dein Oberkörper schiebt sich nach hinten in Richtung Matte.

    - Nutze deine Arme zum Ausbalancieren und ziehe sie neben deinem Körper Richtung Achseln.

    - Halte kurz die Position und kehre in die Ausgansposition zurück.

    Variation: Benutze ein Handtuch oder Sportband, welches du für einen besseren Halt als Schlaufe um deine Füße legst.

Redaktionstipp 2: Wer trainiert und schwitzt, sollte auch genügend trinken! Wie wäre es mit unserem erfrischendem Mineralwasser oder unseren leckeren isotonischen Sportgetränken

SUPERMAN

  • Wiederholungen: 3 Sätze x 10

    Ausgangsposition:

    - Lege dich auf deinen Bauch, dein Kopf bleibt in der Schwebe.

    - Richte deinen Blick Richtung Boden.

    - Strecke deine Arme und Beine vom Körper weg.

    - Dein gesamter Körper ist angespannt.

  • Ausführung:

    - Hebe mit der Einatmung deine Beine und Arme gleichzeitig vom Boden ab.

    - Nur dein Becken und Bauch berührt den Boden.

    - Halte die Position so lang wie möglich.

    - Senke deinen gesamten Körper wieder ab.

SEITLICHER PLANK

  • Wiederholungen: 4 Sätze x 30 Sekunden

    Ausgangsposition:

    - Lege dich seitlich auf deine Matte.

    - Stütze deinen Oberkörper auf dem Unterarm ab.

    - Lege deine Beine und Füße aufeinander.

  • Ausführung:

    - Stütze dich auf deinen Unterarm.

    - Hebe deine Hüfte vom Boden.

    - Dein Rumpf und deine Beine bilden eine gerade Linie.

    - Halte die Position und senke dich wieder ab.

    - Wechsle die Seite mit dem nächsten Satz.

BEINRÜCKHEBEN

  • Wiederholungen: 3 Sätze x 20

    Ausgangsposition:

    - Lege dich auf den Bauch.

    - Knie- und Sprunggelenke einknicken, sodass die Fußsohlen Richtung Decke zeigen.

    - Lege deinen Kopf auf deinen zusammengefalteten Händen ab.

    - Halte deinen Oberkörper auf dem Boden.

  • Ausführung:

    - Hebe deinn Oberschenkel maximal vom Boden ab.

    - Kicke dein angewinkelten Beine nach oben, ohne dein Becken vom Boden zu lösen.

YOGA-ELEMENTE ZUR RÜCKEN-ENTSPANNUNG

Gönne deinem Rücken nach einer anstrengenden Trainingseinheit eine kleine Auszeit. Folgende Übungen aus dem Yoga können dir helfen, deinen Rücken zu entlasten und deine Muskeln zu entspannen. 

Redaktionstipp 3: Zieh wie beim Yoga üblich deine Schuhe aus! So hast du ein deutlich besseres Körpergefühl. 

KUH-KATZE (MARJARYASANA-BIDALASANA)

  • Wiederholungen: nach Befinden, mind. 5

    Ausgangsposition:

    - Knie dich in den Vierfüßlerstand auf deine Matte.

    Ausführung:

    - Ziehe deinen Bauchnabel nach innen und kippe dein Becken Richtung Körpermitte.

    - Richte dein Steißbein zum Boden.

    - Bewege deine Wirbelsäule Richtung Decke und bilde einen Rundrücken.

    - Dein Kinn zeigt zur Brust.

    - Richte dein Blick zu den Oberschenkeln.

  • - Senke mit der Einatmung deinen Bauch wieder Richtung Boden.

    - Ziehe deine Schulterblätter nach hinten.

    - Hebe gleichzeitig deinen Kopf.

    - Richte deinen Blick nach vorn.

    - Bringe deinen Rücken ins Hohlkreuz.

DER BOGEN (DHANURASANA)

  • Ausgangsposition:

    - Lege dich flach auf deinen Bauch.

    - Führe deine Arme seitlich nach hinten.

    - Ziehe deine angewinkelten Beine Richtung Rücken.

    - Greife deine Füße mit deinen Händen.

  • Ausführung:

    - Hebe mit der Einatmung deinen Oberkörper.

    - Dein Bauch bleibt stabil auf der Matte.

    - Verlagere den Druck von deinen Beinen in die Hände.

    - Hebe langsam auch die Oberschenkel vom Boden ab.

    - Halte die Balance, schaue gerade aus.

    - Lege Arme und Beine am Boden langsam ab.

    - Entspanne kurz.

FAZIT

- Durch richtiges Rückentraining können Schmerzen vermieden oder sogar beseitigt werden.

- Mit Hilfe des Muskelaufbaus, tragen die richtigen Übungen ebenso zu einem erhöhten Kalorienverbrauch bei.

- Deine Ernährung spielt neben deinem Trainingsplan eine entscheidene Rolle. Hierbei hilft dir auch Sportnahrung!

- Baue Entspannungsübungen für deinen Rücken in dein Training ein. Das ist nicht nur gut für deinen Körper, sondern auch für deine Seele. 

Bilder © by Qi² Sports Nutrition GmbH

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